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28. März - der Epilog

Das 8. 'Lesen ohne Atomstrom' beschließt mit einem Resumee zum Festivaltitel 'Protest & Widerstand': Mit der 77-jährigen Gretchen Dutschke und der 31-jährigen Emily Laquer, einer der Sprecherinnen der Hamburger G20-Proteste. Den mit dem aktuellen Dutschke-Titel '1968 – Worauf wir stolz sein können' überschriebenen Generationendialog moderiert Impresario Claus Peymann. Laut Personalausweis 81 Jahre alt, nach eigenem Bekunden aber „ja nicht 1937 geboren, geboren bin ich 1968.“ Und um das Erbe der '68er' für heutiges Engagement, für Protest und Widerstand im 21. Jahrhundert, wird es am 28. März denn auch gehen, getreu dem Leitsatz Rudi Dutschkes: „Ohne radikale Selbstkritik gibt es keine radikale Kritik der Verhältnisse.“ Am 28.3. ab 19 Uhr in der Akademie der Künste – wie immer bei freiem Eintritt.

 

Auch im 8. Jahr: Exklusive Programme - Volle Häuser

Seit November '18 tritt wieder ein außerordentlicher Reigen namhafter Autoren und Künstler auf Hamburgs attraktivsten Bühnen für die Beschleunigung des Atomausstiegs auf. Stets vor vollen Häusern: Bislang sahen 1.823 Zuschauer beim '8. Lesen ohne Atomstrom' die mehr als drei Dutzend Autoren und Künstler und die Ausstellung 'Die Diskreditierten'. Vor dem abschließenden Epilog am 28. März mit Gretchen Dutschke, Emily Laquer und Claus Peymann bilanziert Frank Otto, Vorstand des 'Lesen ohne Atomstrom' veranstaltenden Kultur für alle e. V.: „Das Zuschauerinteresse ist anhaltend hoch. Seit Start des Festivals im Jahr 2011 besteht eine Auslastung von hundert Prozent. Insgesamt konnten wir in 73 Veranstaltungen 32.000 Zuschauer begrüßen.“

 

HEUTE - FABRIK: Frida Kahlo konzertant – mit Suzanne von Borsody

Und es geht immer weiter – nach Prolog und Festivalwoche folgt Teil 3 des diesjährigen Festivals: Das Finale. Mit Suzanne von Borsody, die das Werk Frida Kahlos, Vorkämpferin der neueren Frauenbewegung, konzertant präsentiert. Heute Abend in der Fabrik.

 

HEUTE - AKTIVIST UND MILLIONÄR

Großes Theater: Es wird eine Live-Performance, die es noch nicht gab – und so wohl auch nicht noch mal geben wird. Wenn heute im Museum am Rothenbaum die Bühnenstars Bibiana Beglau, Felix Klare und Blixa Bargeld den Roman 'Der Verleger' präsentieren, exklusiv arrangiert von Regisseur Michael Farin. Es ist die Lebensgeschichte des schwerreichen Chefs des italienischen Verlagsimperiums Feltrinelli, Giangiacomo Feltrinelli. Für die Süddeutsche Zeitung „die Biographie eines genialen Verlegers und politischen Abenteurers, der alle Spannungen und Widersprüche seiner Zeit aufgesogen hat“. Feltrinelli ging jenen Schritt, den das diesjährige Festival in allen Veranstaltungen thematisiert: vom Protest zum Widerstand - bei einer seiner militanten Aktionen kam er 1972 ums Leben. Heute wird diese Biographie in Harvestehude außerordentlich lebendig.

 


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