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Zuschauerauslastung = 124 Prozent

Hamburgs unabhängiges Literaturfestival 'Lesen ohne Atomstrom 2016' ist am 27. April mit Katja Petrowskaja und Feridun Zaimoglu im vollbesetzten Theatersalon 2te Heimat zu Ende gegangen: Die Zuschauerauslastung betrug dieses Jahr 124 Prozent – 2.451 Sitzplätze waren verfügbar, 3.043 Zuschauer nahmen teil. Festivalsprecher Oliver Neß: „Die hoch engagierte Zuschauerbeteiligung stellt seit Anbeginn einen ganz eigenen Wert dieses Festivals dar: In sechs Jahren waren 22.461 Zuschauer gratis bei 58 Veranstaltungen mit 233 Autoren und Künstlern dabei.“ Die inhaltliche Positionierung des Festivals hat dieses Jahr Japans Ex-Premierminister Naoto Kan beim Prolog im März vorgegeben: „Atomtransporte über Hamburgs Hafen sollten verboten werden, Hamburg kann hier Zeichen setzen.“ Eine öffentliche Kampagne für die Forderung nach Sperrung des Hafens für die regelmäßig Hamburg anlaufenden Atomschiffe begleitete fortan die einmal mehr prominent besetzten Lesungen. Frank Otto, Vorstand des Kultur für alle e. V.: „Der Umweltsenator hat uns mitgeteilt, dass der Senat gegen das Atom-Drehkreuz Hafen Hamburg substantiell nichts unternehmen wird. Angesichts des dramatischen Brandes eines Atomschiffs nahe der City und mehrfach festgestellter gravierender Sicherheitsmängel ist das nicht akzeptabel. 'Lesen ohne Atomstrom' wird dieses Thema weiter in die Öffentlichkeit bringen – nur die Zivilgesellschaft kann den Senat hier zum Handeln veranlassen.“

 

HEUTE – Das Finale mit Edelfedern

Zwei hoch dekorierte Schriftsteller beschließen heute 'Lesen ohne Atomstrom 2016': Katja Petrowskaja und Feridun Zaimoglu. „Autoren nichtdeutscher Herkunft schreiben die besten Bücher der deutschen Gegenwartsliteratur“, titelte DER SPIEGEL letztes Jahr – und wünschte: „Es wäre großartig, sie in einem Saal zu versammeln. Das direkte Gespräch zu beginnen.“ So wird es heute geschehen, im charmanten Theatersalon 2te Heimat.

 

HEUTE – Katja Riemann, Helene Grass, Bela B.

Es ist ein tragischer Jahrestag heute: Genau vor 30 Jahren zwang die Explosion des Atomreaktors in Tschernobyl Zehntausende, ihre Heimat zu verlassen. Gründe, fliehen zu müssen, gibt es viele, weltweitdas war immer wieder auch Thema im Werk von 'Lesen ohne Atomstrom'-Mitbegründer Günter Grass. Daraus hat 'Lesen ohne Atomstrom' ein eigenes Programm gemacht. Heute Abend wird es erstmals präsentiert, in der Akademie der Künste - von Katja Riemann, Helene Grass und Ärzte-Drummer Bela B..

 

HEUTE – Platt und Slam

Die ganze Breite der Literatur bietet Tag 5 von 'Lesen ohne Atomstrom' - heute Abend: Die Stars des Plattdeutschen lesen gegen den Strom – und gehen dafür auf Hamburgs großen Strom. Yared Dibaba, Werner Momsen, NDR-Bi-uns-to-Hus-Legende Jochen Wiegandt und Alma Hoppes Nils Loenicker als Bauer Hader laden zum Hafentörn. Die edle 'MS Commodore' liegt um 19 Uhr zum Einsteigen bereit, an Brücke 9 der Landungsbrücken. Gleichzeitig startet in der Fabrik der legendäre 'Kampf der Künste', mit dem '1. Slam ohne Atomstrom' – Motto: „Atomkraft? Nee Du, lass mal!“ Dafür präsentiert Michel Abdollahi vier der besten Poeten des Landes – Mona Harry, Jasper Diedrichsen, Lennart Hamann und Sim Panse.

 


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